Projektarbeit und internationale Kooperation

 

Ein großer Teil der WTA-Kursteilnehmer sind Absolventen von Universitäten, Hoch- und Fachschulen. Die WTA verfolgt das Ziel, mit ihren Inhalten, Methoden und Dozenten dem akademischen Anspruch in Deutschland zu entsprechen. Die Projektarbeiten in der Akademie dienen deshalb mit ihren anwendungsbezogenen Themenstellungen maßgeblich der Weiterentwicklung der Qualität und einer wirksamen lehrmethodischen Umsetzung unserer Angebote.

Die Bearbeitung der Projekte erfolgt durch WTA-Mitarbeiter sowie durch freie WTA-Honorardozenten. 

Beispiele für Projekte

NETZWERKPROJEKT FÜR DIE ENTWICKLUNG UND ERPROBUNG EINER ELEKTRONISCHEN PILOT-PRODUKTFAMILIE FÜR INTERAKTIVE UND VISUALISIERTE TRAININGSPROGRAMMEN ZUR ERNÄHRUNG - GESUNDHEIT - KRANKHEIT (DIABETES TYP 2)

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Die Zielstellung

Der Stellenwert von interaktiven Trainingsangeboten wächst im Zeitalter der Digitalisierung. Die höhere Wirksamkeit dieser Lehrmethode durch schnellere und höhere Lernerfolge ist möglich.
Der Umschlag von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in Motivationsimpulse zu einer gesünderen Lebensweise wird angestrebt. Deshalb soll speziell auch für KITAs eine Modelllösung erarbeitet und erprobt werden.

Die Bedeutung des Projektes für die Region

Das Projekt hat für Mecklenburg-Vorpommer in dreifacher Hinsicht einen hohen Stellenwert:

Diabetes vom Typ 2 ist eine stark anwachsende Zivilisationserkrankung. Die notwendigen Behandlung und Betreuungen der Bevölkerung steigen. Der Stellenwert der Prävention nimmt entsprechend zu.

Mit dem Projekt sollen Potentiale für spezialisierte Diabetesbehandlungen und –prävention in Form von ersten Pilotlösungen erschlossen werden.

Die spezifische Aufbereitung von Informationen über diese komplexe Erkrankung sowie Trainingsprogramme für die Aus-, Fort- und Weiterbildung für unterschiedliche Personengruppen unter Nutzung der Digitalisierungsmöglichkeiten wird im Vorhaben erprobt und kann zu einer speziellen Dienstleistung im Gesundheitsland MV werden.

Die Nutzer und Multiplikatoren für die Ergebnisse sind:

Endnutzer: Mediziner, Pflegefachkräfte Diabetiker aller Altersgruppen

Multiplikatoren: ErzieherInnen, Dozenten, Trainer, Diabetologen, Ökotrophologen, als Vermittler von Gesundheitskompetenz, u.a. in Kliniken, Praxen, REHA-Kliniken

Firmen: Firmen aus der Ernährungs- und Gesundheitswirtschaft, der Aus- und Weiterbildung u.a.

Logo Europaeische Fonds in MV

Projektbeschreibung als PDF

 

 

Projekt TUMULT - Tutorensysteme als Multiplikatoren für Lern- und Trainingsprozesse für Schiffsbesatzungen

Die Aufgabe bestand in der Entwicklung komplexer, dynamischer Instrumente in Form von Tutorensystemen, dargestellt am Beispiel ausgewählter Probleme bei der Schulung von multinationalen Schiffsbesatzungen. Dabei wurden drei Prämissen zu Grunde gelegt:

  • Das lebenslange Lernen durch bedingungsadäquate Lehr- und Lerninstrumente zu ermöglichen.
  • Die berufliche Fortbildung durch einen betrieblichen Tutor (Multiplikator, Coach) flexibler, rationeller und effektiver zu gestalten, um so auf die schnell wechselnden und veränderlichen Anforderungen im Arbeitsprozess reagieren zu können.
  • Aufbau eines Betreuungs- und Trainingsprogramms für betriebliche Tutoren.

Dieses für die Schifffahrt konzipierte Projekt wurde von den beteiligten maritimen Partnern wegen Anteilsverkäufe, starker Reduzierung des Personals, Erhöhung der Arbeitsdichte der verbliebenden Mitarbeiter u.a. Gründe trotz guter Zwischenergebnisse nicht umgesetzt.

AITO - Pilotprojekt im Rahmen des LEONARDO DA VINCI-Programms der Europäischen Union (AITO - Improving Immigrants' Access to Language and Society).

Das Hauptziel war die Verbesserung des Zugangs von Immigranten zur Sprache und Gesellschaft des Einwanderungslandes. Fünf europäische Länder, Finnland als Koordinator, Deutschland, Frankreich, Griechenland und Norwegen arbeiteten im Rahmen des AITO-Projektes zusammen.
Im Ergebnis der Zusammenarbeit wurden z.B. anwendbare Modelle zur Verbesserung des Sprachaneignungsprozesses durch Erweiterung des Lernumfeldes der Immigranten erstellt.

MeCMAP-ProjEct (Multi-Cultural e-Learning Competencies Map)

Das war ein LEONARDO II EU-Projekt, bei dem die WTA mit Großbritannien (Koordinator), Finnland, Portugal und Tschechien zusammengearbeitet hat.

E-learning und interkulturelle Aspekte unter Beachtung von Ländern, Regionen, Branchen, Firmen, Berufen und Qualifikationen waren Inhalte des Projektes. Ein besonderer Fokus lag bei den KMUs.

WebLeEx-Projekt - webbasiertes Lernen für den Export -
Die Vorbereitung auf den internationalen Marktauftritt war der Inhalt dieses Projektes.

Grundlagen der Außenwirtschaft und insbesondere Business English als Kommunikationsgrundlage waren Schwerpunkte. Bei der Erprobung und Umsetzung kristallisierten sich weiterhin die interkulturelle Kompetenz, die Präsentation und das Arbeiten in internationalen Teams sowie die Leitung und Moderation im internationalen Projektmanagement heraus.

Das Projekt wurde durch die Europäische Union, den Europäischen Sozialfonds, gefördert.

Projekt „Sekundärpräventionsprogramme für therapierte CyberKnife-Patienten"

Das Institut für Gesundheits- & Sozialmanagement i.d. WTA war im Rahmen des Ideenwettbewerbs Gesundheitswirtschaft des Landes MV an dem Thema beteiligt. Ernährung, Bewegung und Entspannung als Präventionsstrategien nach einer Krebstherapie waren der Gegenstand des Projektes. Diese Strategien sind nicht auf die Krebserkrankung reduzieret, sie gehen darüber hinaus, sind umfassend nachnutzbar. Es liegt dazu umfangreiches Material zur weiteren Verwertung vor.

Projekt Vital-Urlaub

Die Entwicklung und Erprobung von gesundheitstouristischen Bausteinen für die Drei- und Vier-Sterne-Hotellerie war der Gegenstand dieses Kooperationsprojektes mit zahlreichen Partnern.
Es zeigte sich in der Bearbeitung, dass anspruchsvolle Dienstleistungsangebote, wie bei technischen Erzeugnissen oder bei neuen Technologien auch, nur dann erfolgreich umgesetzt werden können, wenn die personellen, materiellen und finanziellen Ressourcen dem entsprechen.
In den meist familiengeführten Hotels sind dafür sehr oft die Voraussetzungen nicht gegeben!

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